Gjakova

Die Stadt Gjakova hat mit unserem Projektleiter DVM Blendi Bejdoni bzw. seiner N.SH. Pro Vet Klinik, am 16. Juni 2015 einen Vertrag abgeschlossen, wonach sie sich an einem Kastrationsprogramm beteiligen und in den nächsten zwei Jahren einen Kostenbeitrag leisten werden, der für die Behandlung von annähernd der Hälfte der gegenwärtig streunenden Hunde ausreicht. Unsere Stiftung unterstützt die Aktion dort mit einem zusätzlichen Arbeiter - und wird in der zweiten Hälfte die vollen Kosten für die Kastrationen übernehmen. Das Programm geht nur langsam voran, denn die Stadt besteht darauf, unsere Arbeiter und Tierärzte von einem Inspektor des Gesundheitsamtes überwachen zu lassen. Wir müssen deshalb immer wieder warten, bis die nächste Einfang- und Behandlungsaktion von ihm bewilligt wird. 

 

Seit August 2016 fehlt der Stadt das Geld zur Weiterfinanzierung des CNVR. Wir haben übernommen und führen das Kastrations- und Behandlungsprojekt dort auf unsere Kosten weiter. Eine grosszügige Spende eines Kosovo-Schweizers hat uns geholfen, mit dieser Arbeit anzufangen. Doch auch hier sind wir sehr auf Spenden angewiesen, um kontinuierlich weiter zu arbeiten.

 

Neu seit Anfangs 2018 haben wir begonnen, Modelle zu schaffen, wie die kontrollierte Hundehaltung aussieht. Zum einen haben wir das Programm bereits in Mamusha durchgeführt, auf den ausdrücklichen Wunsch der Vize-Bürgermeisterin. Und jetzt im Dorf Rogova, das zur Gemeinde Gjakova gehört. Auch hier haben sich die Menschen bei uns gemeldet und den Wunsch nach einem Chip, Registrierung und Kastrierung geäussert.