stiftung für strassenhunde

Wir sind nicht überall, aber wir sind dort, wo sonst niemand ist!

Die Stiftung StrayCoCo engagiert sich in Ländern mit grossen streunenden Hundepopulationen, die auf unvorstellbar grausame Art behandelt werden. Wo sich bisher keine einzige Tierschutzorganisation um die Tiere kümmert, sind wir vor Ort, lassen die Hunde einfangen, Kastrieren/Impfen und nötigenfalls gegen ihre Krankheiten und Verletzungen behandeln. Wir arbeiten zusammen mit bereitwilligen Behörden und Privaten. Unser Ziel ist es, nachhaltige Projekte mit der lokalen Bevölkerung, den Tierärzten, Freiwilligen und lokalen Tierschutzaktivisten zu fördern. Es ist uns bewusst, dass dies ein langer und kostspieliger Weg ist. 

 

Mit Ihrer Spende helfen Sie Mensch und Tier im Armenhaus Europas: KOSOVO-ALBANIEN


übersicht


Wirkung

Unsere Kastrationsarbeit zeigt unmittelbare Wirkung in den Städten, wo wir aktiv sind, derzeit namentlich Gjakova und Rahovec. Es werden deutlich weniger Welpen auf den Strassen geboren...jedoch nach wie vor ausgesetzt. Unser Tätigkeitsfeld wird deshalb zunehmend auf Erziehung und Gesetzgebung ausgeweitet.

 

Anzahl Kastrationen 2015- bis Februar 2018 im Westen des Kosovos und einer serbischen Exklave sowie Albanien: 4616

 

Derzeit präsent in: Gjakova, Malishevo, Mamusha, Decan und Rahovec - Kosovo , Einsätze  in Fieri sowie Shkodra - Albanien. 

 

Themen

Wir konzentrieren uns primär auf die Behandlung und Kastration von Strassenhunden, um Menschen Sicherheit und Gesundheit zu geben, Schulunterricht für Kinder, Ausbildung von Grosstierärzten in der Kastrationstechnik  und einzelne Patenschaften. Neu: Chippen und Registrieren: weiterlesen

CNVR: weiterlesen

Schulen: weiterlesen

Ausbildung von Tierärzten: weiterlesen

Unterstützung in der Tierpflege: weiterlesen

Patenschaften: weiterlesen

Inlandadoptionen: weiterlesen

NEU: Hundegesetzgebung mit Zeitplan des Kosovo: Link

 



Wo wir sind

Unsere Hauptaktivitäten finden im Westen des Kosovo (Karte) statt, einem Land, in welchem keine andere Tierschutz-organisation tätig ist. Die Menschen dort haben zu wenig zum Leben. Die Tiere leben verwahrlost auf den Strassen, rund um die Häuser und werden wegen ihrer ansteckenden Krankheiten von den Menschen gemieden. Tausende von Hunden im Kosovo - wie auch im benachbarten Albanien (lesen) - brauchen Ihre Hilfe. Die Menschen vor Ort danken es Ihnen. 

Wer wir sind

Der Stiftungsrat besteht aus fünf engagierten Personen (PDF), die beratend, projektbegleitend und -kontrollierend aus der Schweiz und vor Ort mit den Partnern zusammen arbeiten. 

Im Kosovo ist unser Hauptpartner N.SH. Pro Vet Klinika in Nagavc. Geleitet wird diese Klinik von DVM Blendi Bejdoni und stellvertretend von seiner Frau DVM Eriola Palla Bejdoni. Weitere Projektpartner sind die Veterinärinspektoren und Bürgermeister unserer Einsatzorte (informieren)

 



aktuell


ALLES ÜBER DIE BISHER GELEISTETE ARBEIT FINDEN SIE IM "ÜBERBLICK" HIER auf der Website. Unter Aktuell finden Sie nur unsere derzeitigen Brennpunkte.


erweiterter Focus im Jahr 2018

Nach drei Jahren intensiver Arbeit mit Strassenhunden in der Region Gjakova, Rahovec, Mamusha und teilweise Decan ist es an der Zeit, einen Schritt weiter zu gehen. Wir fordern immer mehr Hundehalter in dieser Region auf, ihre Hunde von uns behandeln und Kastrieren zu lassen. Grossen Erfolg haben wir damit im Dorf Rogova, aber auch einige privat gehaltene Hunde in Decan waren schon bei unserem Team zwecks Kastration und in Malishevo melden sich die ersten Bürger. Es handelt sich durchgehend um mittellose Personen - was leider fast in ganz Kosovo gilt. Mit dieser Massnahmen wollen wir zur Reduktion der Strassenhunde beitragen und das grausame Aussetzen oder Erschlagen von Welpen verhindern.


Mamusha - Hundehalter kontrolle wird eingeführt!

Am 9. Februar 2018 setzen wir in der Markthalle von Mamusha den Gesundheitscheck, Entwurmung, Impfung gegen Tollwut, Parasitenbehandlung fort. Alle Hunde werden gechippt, alle Hundehalter registriert. Es ist die zweite Aktion, eine Dritte folgt Ende April/anfangs Mai, dann werden die neuen Welpen einbezogen. In den letzten Wochen konnten keine nicht markierten Strassenhunde in dieser Region mehr gefunden werden, dank unserer Arbeit bis im Dezember 2017.


Zweite inspektionsreise in den Kosovo Oktober 2017

Unsere Reise in Begleitung von Spendern hat uns nach Graçanica und dann v.a. in unsere Einsatzorte Malishevo, Rahovec, Gnadenhof Nagavc, Gjakova und schliesslich nach Mamusha geführt. Wir haben überall erfolgreich verhandelt und die Gemeinden über ihre Möglichkeiten zusammen mit uns informiert. Wir erhalten Unterstützung der Food & Veterinary Agency und der Tierärztekammer in allen Unterfangen. Und das Beste: Unserer Arbeit und unserem Lobbying folgend hat der Premierminister Haradinaj am 13. Oktober 2017 eine Verfügung erlassen, wonach im ganzen Land alle Strassenhunde zu kastrieren sind! Diese Anordnung ist einzigartig auf dem Balkan!


romasiedlung preoce

In diesem Ort nahe Pristina leben in erster Linie Romafamilien unter prekären Bedingungen. Es gibt Hilfsprogramme - die jedoch die übrigen Lebensbedingungen der Familien nicht einschliessen. So leben sie in Abfällen und unter unzähligen Strassenhunden. Wir führten eine erste CNVR Aktion in der Zeit vom 9.-12./13. April 2017 in diesem Ort durch. Die zweite Aktion fand vom 2.-5. Oktober 2017 statt. Ein Teil ist durch eine erste Spende gedeckt, wir brauchen leider mehr!


Ausbildung der Grosstierärzte in prizren

Vom 29. Juli bis 2. August 2017 fand das allererste Seminar zur Behandlung und Kastration der Strassenhunde (Kleinschnitt-Technik) unter der Leitung von DVM Nusa Schumet in Prizren statt. Im Kosovo gibt es in erster Linie Grosstierärzte, die Haustiere nicht behandeln können. Dies können wir nur durch Schulung ändern. Der erste Schritt ist getan! 


Transitory care center - eine neue tierklinik in Gjakova

Wir planen eine Tierklinik ausserhalb von Gjakova, wo die Strassenhunde aber auch private Hunde gegen Krankheiten behandelt, geimpft und kastriert werden können. Das Land und die Menschen dort können es sich nicht leisten, einen Tierarzt aufzusuchen. Sie entsorgen ihre Tiere auf der Strasse und den Müllhaufen. Unsere Durchgangsklinik wird auch zum Informations- und Erziehungszentrum, daneben hat es Boxen zum separieren und für Abklärungen gerade von ansteckenden Krankheiten und auch einen zweiten Gnadenhof. Der erste Baum ist gepflanzt! Und hier sehen Sie mehr!

HELFEN SIE UNS MIT SPENDEN, DIESE KLINIK ZU BAUEN!


Und immer wieder Notfalleinsätze

Schwerverletzte Hunde am Strassenrand und in den Feldern prägen das Bild des Landes...immer wieder von Neuem und machen die Besuche zum Albtraum. Zumindest im Westen versuchen wir rasch, darauf zu reagieren und den Tieren zu helfen. Schwerverletzte Hunde müssen euthanasiert werden, aber vielen Hunden kann auch geholfen werden, wie z.B. diesem Hund mit verbranntem Fell! Er bleibt im Gnadenhof - bis ihn jemand adoptiert! Helfen Sie uns Lebensplätze zu finden.


Erziehung zur Verantwortung der Hundehalter

Um was geht es hier?  Nach 3 Jahren Kastration und Behandlung von über 4500 Strassenhunden, möchten wir dem Aussetzen in den  nächsten Jahren ein Ende bereiten. Das geht nur mit Verantwortungsübernahme der Hundehalter. Wir drängen einerseits das Veterinäramt dazu, diese Aufgabe zu übernehmen, andererseits fangen wir doch gleich damit an und zwar in der türkischsprachigen Gemeinde des Kosovo, Mamusha, wo wir mit offenen Armen empfangen wurden. Die Hundehalter werden gebeten, sich auf einem Platz zu versammeln, unser Team impft, entwurmt, chippt und stellt einen Pass aus. Bei der Gelegenheit motivieren wir die Halter, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Ohne Personalkosten betragen unsere Investitionen für Chips und Medikamente 4121 Euro allein in Mamusha, unserem Pilotprojekt, gestartet im Dezember 2017. 


Unsere Spezialität!

Um es klar zu sagen: Wir unterscheiden uns von fast allen Tierschutzorganisationen auf dem Balkan, weil wir nebst der Hilfe am Tier direkt auch POLITIK machen. Zwar werden von unseren Partnern täglich Hunde aufgenommen, behandelt, kastriert und wieder frei gelassen, aber wir sind im Namen aller leidender Hunde in ständigem Kontakt mit Bürgermeistern und v.a. dem AVUK bzw. FVA (Food & Veterinary Agency Kosovo). Alles weitere hier.

Direktor des FVA, Dr. Valdet Gjinovci, besucht unseren Direktor Dr. H. Wyss vom BLV in Bern zwecks know how Erwerb hinsichtlich der Kontrolle von Hundehaltern und Hunden.


gesetzgeberischer erfolg!

Nach 7 Monaten Arbeit zusammen mit Aktivisten vor Ort hat der Agrarminister Memli Krasniqi die vom Veterinäramt Kosovo vorgelegte Verordnung für eine landesweite Behandlung und Kastration der Strassenhunde sowie Registrierung unterzeichnet. Mehr über diesen Meilenstein unter unseren News!


Albanien

Helfen Sie bei den allerersten CNVR Programmen in Albanien. Zwei Organisationen engagieren sich, OIPA.org sucht freiwillige Tierärzte für dieses Land mit unendlichen Massen an Strassenhunden. Die ersten Einsätze finden in Shkodra und Fieri statt.  Alles weitere finden Sie HIER!