stiftung für strassenhunde

Wir sind nicht überall, aber wir sind dort, wo sonst niemand ist!

Die Stiftung StrayCoCo engagiert sich in Ländern mit grossen streunenden Hundepopulationen, die auf unvorstellbar grausame Art behandelt werden. Wo sich bisher keine einzige Tierschutzorganisation um die Tiere kümmert, sind wir vor Ort, lassen die Hunde einfangen, Kastrieren/Impfen und nötigenfalls gegen ihre Krankheiten und Verletzungen behandeln. Wir arbeiten zusammen mit bereitwilligen Behörden und Privaten. Unser Ziel ist es, nachhaltige Projekte mit der lokalen Bevölkerung, den Tierärzten, Freiwilligen und lokalen Tierschutzaktivisten zu fördern. Dazu zeigen wir Modelle. Es ist uns bewusst, dass dies ein langer und kostspieliger Weg ist. 

 

Mit Ihrer Spende helfen Sie Mensch und Tier im Armenhaus Europas: KOSOVO-ALBANIEN


übersicht


Wirkung

Unsere Kastrationsarbeit zeigt unmittelbare Wirkung in den Städten, wo wir aktiv sind. Es werden deutlich weniger Welpen auf den Strassen geboren, jedoch nach wie vor Hunde ausgesetzt. Unser Tätigkeitsfeld wurde deshalb zunehmend auf Erziehung und Gesetzgebung ausgeweitet sowie auf die Kastration privat gehaltener Hunde. 

Derzeit präsent in: Region Gjakova und Vushtrri/Kosovo mit Notfallhilfe für Strassenhunde, Kastrationen und örtlich begrenzt Registrierung von Haushunden sowie Einsätze  in Fieri und Durrës mit jetatierundmensch.ch und Shkodra/Albanien mit proqenalbania.org. Neuer zusätzlicher Fokus liegt in Niksic, Montenegro - einem Land mit ähnlicher Problematik und zu vielen entsorgten Hunden auf den Strassen!

 

Themen

Wir konzentrieren uns primär auf die Behandlung und Kastration von Strassenhunden, um Menschen Sicherheit und Gesundheit zu geben, Schulunterricht für Kinder, Ausbildung von Grosstierärzten in der Kastrationstechnik  und einzelne Patenschaften für Gnadenhofhunde gehören dazu.

 

CNVR- Catch-Neuter-Vaccinate-Release

Aufklärung über Haustierhaltung in Schulen

Postgraduate Ausbildung für Tierärzte

Unterstützung in der Tierpflege

Patenschaften

Adoptionen

Hundekrankheiten auf dem Südbalkan

 



Wo wir sind

Unsere Hauptaktivitäten finden im Kosovo (Karte) statt, einem Land, in welchem keine andere Tierschutzorganisation tätig ist. Die Menschen dort haben zu wenig zum Leben. Die Tiere leben verwahrlost auf den Strassen, rund um die Häuser und werden wegen ihrer ansteckenden Krankheiten von den Menschen gemieden. Tausende von Hunden im Kosovo - wie auch im benachbarten Albanien (lesen) - brauchen Ihre Hilfe. Und seit Oktober 2019 helfen wir auch in Niksic, Montenegro. Die Menschen vor Ort danken es Ihnen. 

 

Wer wir sind

Der Stiftungsrat besteht aus sechs engagierten Mitgliedern, die ehrenamtlich beratend, projektbegleitend und -kontrollierend aus der Schweiz und vor Ort im Kosovo und Montenegro Projekte direkt mit Partner-Tierärzten durchführen. In Albanien finanzieren wir Projekte von JETA Tier und Mensch sowie Pro Qen Albania. DVM Blendi Bejdoni und seine Frau DVM Eriola Palla Bejdoni sind seit dem 1.1.2015 für uns an der Arbeit, seit Ende Jahr 2018 arbeiten wir zudem mit DVM Zenel Zhabari in Vushtrri zusammen und seit Ende 2019 vorab mit einem Grosstierarzt und seit Februar 2020 mit den Family Vets in Niksic/Montenegro.

Unten unsere Partner in den Tierkliniken Gjakova, Vushtrria (Kosovo) and Niksic (Montenegro)

 



News: Wir setzen Meilensteine im Kosovo

 

25. Mai 2020 : Wir protestieren mit einem offenen Brief gegen die schreckliche Behandlung von Strassenhunden durch die Tierärzte - bei der Regierung und dem Parlament, mit Kopien an die Botschaften jener Länder, die durch NGOs direkt oder indirekt im Kosovo vertreten sind.

Mai 2020: Erneut spielt sich im Kosovo eine grauenhafte Behandlung von Strassenhunden ab - durch die Tierärzte, die vom Staat beauftragt sind, Strassenhunde zu kastrieren, ohne einen entsprechenden Qualifikationsnachweis!

März 2020: Wechsel der Partnertierärzte in Niksic/Montenegro. Wir arbeiten nun mit der Praxis Family Vet in Niksic zusammen, welche seit Jahren unentgeltlich schon Strassenhunde pflegen. Projektleitung hat Saska. DVM Gorasevic ist weiterhin im Präventionsprogramm.

Ende März 2020 - die LDK Partei des Kosovo hat es geschafft, mitten in der Coronakrise ein Misstrauensvotum gegen den amtierenden Premierminister Kurti im Parlament durchzubringen - das Land ist einmal mehr ohne starke Führungskraft, aber voll von politischen Intrigen!

Mitte Februar 2020 Schreiben wir dem neuen stellvertretenden Premierminister Haki Abazi und bitten ihn, das Veterinäramt neu zu besetzen und die Strassenhunde-Situation im Lande anzugehen. Wir erhalten prompt Antwort und das Team der kosovarischen Tierrechts-Stiftung wird zu einer Besprechung eingeladen. Danke der neuen Vetëvendosje Regierung, die den Tieren eine Perspektive gibt. 

28. November 2019: Katastrophenhilfe für die Strassenhunde in Durrës mit Unterstützung des kleinen Vereins vor Ort, JETA Tier und Mensch

November 2019: Start Baute TCC in Vushtrri - Versorgung des Nord-Ostens des Landes

Oktober 2019: Kick off in Niksic in Montenegro, Start eines CNVR Programms mit DVM Nebojsa Gorasevic!

Mai 2019: Gründung der ersten Kleintierärztevereinigung im Kosovo dank unserer Initiative (www.ksava.net)

April 2019: Freundlicher Empfang in der Schweizer Botschaft Pristina, wo wir über das Veterinärwesen des Kosovo und unsere Arbeit berichten.

März 2019: Grauenhafte Zustände im Roma Camp Plementina, niemand kümmert sich dort um die Hunde. Und nur dank den Hunden haben wir gesehen, wie schlecht es den Menschen dort geht. Wir setzen uns dort ein - zusammen mit Zenel Zhabari aus Vushtrri.

Februar 2019 Beginn der Behandlung privat gehaltener Hunde in Prizren - gemäss Vertrag mit der Stadt. Die Aussetzung der Welpen soll verhindert werden, unser Partner vor Ort: DVM Jusuf Kovaçi. 

11. Januar 2019, immer noch nicht bewilligt ist die Fortsetzung des Kastrationsprograms im Kosovo - derzeit vermehren sich die Hunde fröhlich weiter - und bald sind wir wieder am Ausgangspunkt - ausser in den zwei Regionen, wo wir weiter arbeiten - Gjakova und Vushtrri.

5. Januar 2019, insgesamt 50 Strassenhunde wurden von unserem neuen Partner in Vushtrri kastriert. Daneben 30 privat gehaltene Hunde. Zudem vier Schulhäuser besucht. Es geht weiter!

Beginn November, Verhandlungen mit der Gemeinde Vushtrri haben begonnen und in den Schulen fanden bereits die ersten Informationsveranstaltungen statt.

Am 29. Oktober, 11.30 Uhr  Eröffnung der neuen und ersten Tierklinik im Kosovo!

20. September 2018: Seit Anfang Juli erreichen uns Schreckensnachrichten hinsichtlich der Arbeit der kosovarischen Tierärzte! Wir schreiben ein Mail gegen diese  "Schlachterei" durch Tierärzte beim Veterinäramt - welches sich diesen Vorwurf nicht gefallen lässt! Wir halten fest, als Tierschutzorganisation werden wir gegen jegliche Tierquälerei auch im Kosovo weiter protestieren.

14. September 2018: Unser Start up für Strassenhunde im Kosovo ist gelungen. Wir übergeben nun an KoSAW, unsere Landes-NGO, mit denselben Partnern wie bisher. In Albanien unterstützen wir ProQenAlbania.org und nach Bedarf  JETA Tier und Mensch.

17. August 2018: Erster Einsatz unserer mobilen Klinik - betrieben durch die NGO Kosovo Small Animal Welfare

10. Juli 2018: Das kosovarische Veterinäramt greift erstmal durch. Der erste Teamleader der Tierärzte von Pristina wurde suspendiert, weil er statt kastrieren einfach die Ohrmarken der Hunde auswechselte und kassieren wollte! Gute Arbeit des Inspektorats!

22. Juni 2018: Seit 5 Wochen liegt unser Vertragsvorschlag für Shkodra/Albanien vor: Kastration von 500 Hunden - am 17. Juli 2018 hat die Bürgermeisterin den Vertrag mit uns und unseren Partnern unterzeichnet.

16. Juni 2018: Mit unserer logistischen Unterstützung findet ein Protest der Animal Rights Foundation Kosovo, Prizren Group, vor dem Doku Kino statt. Vier Bürgermeister erschienen, darunter Erion Veliaj, der unter dem Titel CNVR seit zwei Jahren ein grosses Tötungsprogramm in Tirana durchführt.

28. Mai 2018 - Offiziell Beginn des landesweiten Kastrationsprogramms Im Kosovo!

21.-25. Mai 2018: Das Veterinäramt unterzeichnet die Verträge mit den Tierärzteteams, welche die CNVR Ausschreibung gewonnen haben.

30. April 2018: Unsere Partnerorganisation, Kosovo Small Animal Welfare ist gegründet!

27. April bis 1. Mai werden wir Grosstierärzte des Kosovo in der Kleinschnitt-Technik bei Kastrationen ausbilden - zum 3 Mal - wobei die slovenische Tierschutzorganisation Slovenian Vets for Stray Pets zum Einsatz kommt!

23. April: Die Aufträge sind noch nicht vergeben worden. Eben erfahren wir, dass sich ein Veterinär aus einem Dorf in Decan mit Bildern über seine Klinik mit Boxen für Strassenhunde beworben hat, die er ganz einfach von anderen Webseiten und FB Seiten kopiert hat - die Inspektion kam, und sah, nichts war da!

1. April:  Beginn der Inspektionen des Food & Veterinary Agency bei allen Veterinären, die sich für die Kastrationen der Strassenhunde beworben haben.



erneute forderung and das Veterinäramt Kosovo!

Anfangs Mai 2020 erteilt das kosovarische Veterinäramt ohne jede Prüfung der Qualifikationen landesweit Aufträge an Tierärzte, je 200 Strassenhunde zu kastrieren. Die Tierrechts-Stiftung "Fondacioni për të drejtat ë kafshëve" (Bericht) hat die Kliniken besucht und grauenhafte Missstände festgestellt. Nicht nur müssen die Hunde 7 Tage in Käfigen verbringen, oft im eigenen Kot, sondern sie leiden auch an offenen und eitrigen Bauchwunden, ungenügend vernäht und nicht verheilt. Die Beanstandungen der Tierrechts-Stiftung haben kaum etwas gebracht. Sie wird hingehalten von den verantwortlichen Beamten, zuoberst Valdet Gjinovci, dann Sadik Heta und Nol Kabashi. Ein Machtspiel wird veranstaltet, dass Land und Leute, aber namentlich auch die ehrlichen und fähigen Tierärzte des Kosovo disavouiert.  Wir protestieren am 25. Mai 2020 mit einem Offenen Brief!


Forderung an den CEO des Veterinäramtes Kosovo endlich die Hundehalter zu registrieren!

bitte unterzeichnen Sie diese PETITION


Fundraising Meetings: Mayor of Vushtrri und Rotary Club Prishtina DArdania

Zwei Anlässe Ende Oktober in Vushtrri und Prishtina stärkten unsere Hoffnung, dass das Land sich verändern kann und wird. Freundlich empfangen vom Bürgermeister Dr. Xhafer Tahiri in Vushtrri, der mit uns zusammen arbeiten wird und abends ein grosses Willkommen vom Rotary Club Prishtina Dardania, der uns helfen möchte, Spenden für die Nord-Ost Kleintierklinik des Landes zu finden. 


Family Vet niksic/Montenegro

Im März 2020 waren wir gezwungen, die Projektleitung für Strassenhunde dem Team von Family Vet zu übergeben! Inhaberin ist Aleksandra KRIVOKAPIC, welche sich schon seit Jahren in der Freiwilligenhilfe für Strassenhunde engagiert hat. Sie arbeitet Zusammen mit Srdjan Todorovic, welcher das Durchgangszentrum auf seinem Land 12 km ausserhalb der Stadt errichtet. Dort finden die Hunde vorübergehend Aufnahme nach ihrer Kastration und Behandlung.

Das erwähnte staatliche Tierheim Niksic wird nunmehr auch von unserer Tierärztin besucht - wenn irgendwie möglich, holen wir die Hunde nach und nach heraus. 

Der bisherige Partnertierarzt DVM Nebojsa Gorasevic wird weiterhin die Präventionsarbeit betreuen und private Hunde vermögensloser Halter kastrieren, um Aussetzungen zu verhindern.


Albanien

In Albanien setzen wir auf die Kooperation mit örtlich engagierten Organisationen. Dazu gehört im Süden/Norden, in Fieri und Durrës "Jeta Tier und Mensch". Dieser Verein wurde von Jenny Hasanaj-Müller gegründet - und sie ist eine unerbittliche Kämpferin auch vor den lokalen Behörden!

In Durrës war Jenny Ende 2019 nach dem Erdbeben voll im Einsatz mit ihren Veterinären, dem Paar DVM Eror Zylyftari und DVM Klodiana Shera. StrayCoCo hat in den ersten drei Monaten 2020 die Behandlung und Kastration von 100 Hunden übernommen. Ein zweites Programm in dieser Grössenordnung läuft seit Ende März.

In Fieri ist schon seit Jahren der Partner-Veterinär DVM Artenis Limoj im Einsatz. Er arbeitet unter einfachsten Bedingungen in einer kleinen Praxis. Zudem gibt es in den Bergen beim Onkel "Schafhirte" einen Platz für jene Hunde, die allein auf der Strasse nicht mehr überleben können.

 

Grauenhafte Zustände in den "Tierheimen" Montenegro's

Traumatische Erfahrungen macht, wer in Montenegro ein humanes Programm zur Behandlung von Strassenhunden einführt. Wir wurden mit den staatlichen Tierheimen und dem Leiden der Hunde konfrontiert. In den einen werden die Hunde nach 30 Tagen umgebracht, in den anderen angeblichen "No-Kill Shelter" sterben sie nach Jahren angekettet, oft krank - oder verschwinden über Nacht. Sie sitzen im eigenen Kot, stinken nach Urin und sind offensichtlich depressiv. Wir haben angefangen, unsere Tierärztin Aleksandra wöchentlich ein Mal in das Tierheim zu schicken - und wir haben uns bereits mit dem Landes-Veterinäramt in Verbindung gesetzt und verlangt, dass die Hunde dort besser behandelt werden. Uns wurde eine Mediation mit der Stadtverwaltung "nach Corona" zugesichert.

Stand März 2020


Zweites TCC in der NordOst-Region in Bau

Diesen Herbst haben wir uns entschlossen, unserem zweiten Partner-Tierarzt des Kosovo, DVM Zenel Zhabari, beim Bau eines Durchgangsheims für Hunde zu helfen. Bisher hat er in kleinsten Räumen im Zentrum der Stadt Vushtrri gearbeitet, die Hunde ständig aufs Land hinaus in sein äusserst bescheidenes Gehege transportiert - Käfige im Freien. Dies muss ändern. Helfen Sie uns dabei. Er stellt sein Land zur Verfügung. Der Hauptbau mit drei Räumen sowie 8 Innenboxen kosten 68'000 Euro. Später wird das Aussengehege gestaltet werden müssen, vorläufig müssen wir einen Zaun um das Grundstück errichten. 


Grauenhafte ZustÄnde im Roma Camp obiliq

...für Mensch und Tier! Hätten wir nicht mit unserem neuen Tierarzt-Partner aus Vushtrri, DVM Zenel Zhabari, mit der Behandlung kranker und verwahrloster Hunde in diesem Camp begonnen, hätten wir wohl auch nie bemerkt, wie die Roma dort leben müssen! Familien in einem Container, alle schwer krank, ohne sanitäre Einrichtungen und Hunde mitten drin. Wiederholte Male sind wir nun dort gewesen, haben die Strassenhunde der Umgebung kastriert und die privat gehaltenen Hunde entwurmt, geimpft, von schwerer Räude geheilt.

Im 2019 waren wir zwei Mal in Plementina/Obiliq. Im April 2020 haben wir den mittellosen Taglöhnerfamilien privat Lebensmittel verteilt und die Hunde versorgt. Am 28. April ist es unserem Tierarzt gelungen, die Roma zur Abfallsammlung zu bewegen und Umbau des Hundeplatzes. Wir haben als Gegenleitung Hundehäuser versprochen - und für die Versorgung sämtlicher besitzerlosen Hunde auf den Feldern mit Futter, das wir liefern, eine monatliche Entschädigung von 50 Euro. Darauf ist Amir, der Roma mit vier bisher eingesperrten Hunden eingegangen. Einmal monatlich erfolgt die Kontrolle der Hundehaltung. Alle Hunde werden kastriert.


PROTEST gegen das VeterinÄramt Kosovo's!

Im Rahmen des staatlichen Kastrationsprogramms 2018 im Kosovo, erreichten uns Schreckensnachrichten über die Behandlung der Strassenhunde namentlich durch beauftragte Grosstierärzte, die nie vorher einen Hund auch nur berührt haben. Der Präsident der Tierärztekammer Kosovo's hielt fest, "alle Tierärzte des Landes sollen etwas vom Kuchen erhalten". Der Kuchen ist 1.3 Mio Euro wert. Nach der Qualifikation der Tierärzte hinsichtlich ihrer Fähigkeit kastrieren zu können, wurde nicht gefragt. So sterben die Hunde nach der Operation in den Strassen.