stiftung für strassenhunde

Wir sind nicht überall, aber wir sind dort, wo sonst niemand ist!

Die Stiftung StrayCoCo engagiert sich in Ländern mit grossen streunenden Hundepopulationen, die auf unvorstellbar grausame Art behandelt werden. Wo sich bisher keine einzige Tierschutzorganisation um die Tiere kümmert, sind wir vor Ort, lassen die Hunde einfangen, Kastrieren/Impfen und nötigenfalls gegen ihre Krankheiten und Verletzungen behandeln. Wir arbeiten zusammen mit bereitwilligen Behörden und Privaten. Unser Ziel ist es, nachhaltige Projekte mit der lokalen Bevölkerung, den Tierärzten, Freiwilligen und lokalen Tierschutzaktivisten zu fördern. Es ist uns bewusst, dass dies ein langer und kostspieliger Weg ist. 

 

Mit Ihrer Spende helfen Sie Mensch und Tier im Armenhaus Europas: KOSOVO-ALBANIEN


übersicht


Wirkung

Unsere Kastrationsarbeit zeigt unmittelbare Wirkung in den Städten, wo wir aktiv sind, derzeit namentlich Gjakova und Rahovec. Es werden deutlich weniger Welpen auf den Strassen geboren...jedoch nach wie vor ausgesetzt. Unser Tätigkeitsfeld wird deshalb zunehmend auf Erziehung und Gesetzgebung ausgeweitet.

 

Anzahl Kastrationen 2015- bis Mai 2018 im Westen des Kosovos und einer serbischen Exklave sowie Albanien: 5500 

 

Derzeit präsent in: Gjakova, Malishevo, Mamusha, Decan und Rahovec - Kosovo mit Notfallhilfe und Registrierung , Einsätze  in Fieri sowie Shkodra/Albanien zur Behandlung von Hunden.

 

Themen

Wir konzentrieren uns primär auf die Behandlung und Kastration von Strassenhunden, um Menschen Sicherheit und Gesundheit zu geben, Schulunterricht für Kinder, Ausbildung von Grosstierärzten in der Kastrationstechnik  und einzelne Patenschaften. Neu: Chippen und Registrieren: weiterlesen

CNVR: weiterlesen

Schulen: weiterlesen

Ausbildung von Tierärzten: weiterlesen

Unterstützung in der Tierpflege: weiterlesen

Patenschaften: weiterlesen

Inlandadoptionen: weiterlesen

NEU: Hundegesetzgebung mit Zeitplan des Kosovo: Link

 

 



Wo wir sind

Unsere Hauptaktivitäten finden im Westen des Kosovo (Karte) statt, einem Land, in welchem keine andere Tierschutz-organisation tätig ist. Die Menschen dort haben zu wenig zum Leben. Die Tiere leben verwahrlost auf den Strassen, rund um die Häuser und werden wegen ihrer ansteckenden Krankheiten von den Menschen gemieden. Tausende von Hunden im Kosovo - wie auch im benachbarten Albanien (lesen) - brauchen Ihre Hilfe. Die Menschen vor Ort danken es Ihnen. 

Wer wir sind

Der Stiftungsrat besteht aus fünf engagierten Personen (PDF), die beratend, projektbegleitend und -kontrollierend aus der Schweiz und vor Ort mit den Partnern zusammen arbeiten. 

Im Kosovo ist unser Hauptpartner N.SH. Pro Vet Klinika in Nagavc. Geleitet wird diese Klinik von DVM Blendi Bejdoni und stellvertretend von seiner Frau DVM Eriola Palla Bejdoni. Weitere Projektpartner sind die Veterinärinspektoren und Bürgermeister unserer Einsatzorte (informieren)

 



aktuell


News

10. Juli 2018: Das kosovarische Veterinäramt greift durch. Der erste Teamleader der Tierärzte von Pristina wurde suspendiert, weil er statt kastrieren einfach die Ohrmarken der Hunde auswechselte und kassieren wollte! Gute Arbeit des Inspektorats!

22. Juni 2018: Seit 5 Wochen liegt unser Vertragsvorschlag für Shkodra/Albanien vor: Kastration von 500 Hunden - auch ohne Vertragsunterzeichnung, wir haben begonnen:

16. Juni 2018: Mit unserer logistischen Unterstützung findet ein Protest der Animal Rights Foundation Kosovo, Prizren Group, vor dem Doku Kino statt. Vier Bürgermeister erschienen, darunter Erion Veliaj, der unter dem Titel CNVR seit zwei Jahren ein grosses Tötungsprogramm in Tirana durchführt.

28. Mai 2018 - Offiziell Beginn des landesweiten Kastrationsprogramms Im Kosovo!

21.-25. Mai 2018: Das Veterinäramt unterzeichnet die Verträge mit den Tierärzteteams, welche die CNVR Ausschreibung gewonnen haben.

30. April 2018: Unsere Partnerorganisation, Kosovo Small Animal Welfare ist gegründet!

27. April bis 1. Mai werden wir Grosstierärzte des Kosovo in der Kleinschnitt-Technik bei Kastrationen ausbilden - zum 3 Mal - wobei die slovenische Tierschutzorganisation Slovenian Vets for Stray Pets zum Einsatz kommt!

23. April: Die Aufträge sind noch nicht vergeben worden. Eben erfahren wir, dass sich ein Veterinär aus einem Dorf in Decan mit Bildern über seine Klinik mit Boxen für Strassenhunde beworben hat, die er ganz einfach von anderen Webseiten und FB Seiten kopiert hat - die Inspektion kam, und sah, nichts war da!

1. April:  Beginn der Inspektionen des Food & Veterinary Agency bei allen Veterinären, die sich für die Kastrationen der Strassenhunde beworben haben.


Informationsfilm für jung und alt

Die Illustratorin Anna Fleischhauer hat zusammen mit dem Filmer Isuf Bytyçi aus Prizren und unserem Team einen anschaulichen Lehrfilm produziert, der sich für die Behandlung von Strassenhunden und Belassung in ihrem Territorium ausspricht - und gegen Tierheime und Tötungsaktionen. Es gibt keine artgerechte Haltung in Tierheimen - schon gar nicht auf dem Südbalkan. Über 100'000 Strassenhunde im Kosovo, in Albanien, Mazedonien können nicht in Heime eingesperrt werden. Zuerst muss die Streunerpopulation auf humane Art und Weise reduziert werden.

Für den Film bitte HIER klicken oder direkt auf Youtube StrayCoCo wählen.

 

Wie es in einem überfüllten Tierheim "Prishtina Dog Shelter" in Graçanica aussieht, sehen Sie untenstehend. Kranke ansteckende Hunde zusammen mit gesunden Tieren, faulendes Futter und die Tiere verfloht. Der Tierarzt vor Ort fehlt! Profitgieriger Tierheimbesitzer unbelehrbar...wir haben alles versucht!


erweiterter Focus im Jahr 2018

Nach drei Jahren intensiver Arbeit mit Strassenhunden in der Region Gjakova, Rahovec, Mamusha und teilweise Decan ist es an der Zeit, einen Schritt weiter zu gehen. Wir fordern immer mehr Hundehalter in dieser Region auf, ihre Hunde von uns behandeln und Kastrieren zu lassen. Grossen Erfolg haben wir damit im Dorf Rogova, aber auch einige privat gehaltene Hunde in Decan waren schon bei unserem Team zwecks Kastration und in Malishevo melden sich die ersten Bürger. Es handelt sich durchgehend um mittellose Personen - was leider fast in ganz Kosovo gilt. Mit dieser Massnahmen wollen wir zur Reduktion der Strassenhunde beitragen und das grausame Aussetzen oder Erschlagen von Welpen verhindern.


Mamusha - Hundehalter kontrolle wird eingeführt!

Am 9. Februar 2018 setzen wir in der Markthalle von Mamusha den Gesundheitscheck, Entwurmung, Impfung gegen Tollwut, Parasitenbehandlung fort. Alle Hunde werden gechippt, alle Hundehalter registriert. Es ist die zweite Aktion, eine Dritte folgt Ende April/anfangs Mai, dann werden die neuen Welpen einbezogen. In den letzten Wochen konnten keine nicht markierten Strassenhunde in dieser Region mehr gefunden werden, dank unserer Arbeit bis im Dezember 2017.


Ausbildung der Grosstierärzte in prizren August 2017, in Fushe Kosova April 2018

Vom 29. Juli bis 2. August 2017 fand das allererste Seminar zur Behandlung und Kastration der Strassenhunde (Kleinschnitt-Technik) unter der Leitung von DVM Nusa Schumet in Prizren statt. Im Kosovo gibt es in erster Linie Grosstierärzte, die Haustiere nicht behandeln können. Dies können wir nur durch Schulung ändern. Der erste Schritt ist getan! 

In einem zweiten Seminar haben wir im April 2018 weitere 12 Tierärzte des Landes ausgebildet.


Albanien

In Albanien setzen wir auf Cooperation mit örtlich engagierten Organisationen. Dazu gehört in Shkodra "Pro Qen Albania" und im Süden, in Fieri, "Jeta Tier und Mensch". Beide Organisationen werden von ortskundigen Albanerinnen aus Oesterreich und der Schweiz geleitet. Alles weitere finden Sie HIER!

Das Team in Shkodra/Albanien

UNTERSTÜTZUNG VON PROTESTEN

Mittlerweile gibt es neue und sehr engagierte Aktivistinnen im Kosovo, namentlich die Prizren Group, unterstützt von der Animal Rights Foundation im Kosovo. Obschon das staatliche Kastrationsprogramm offiziell begonnen hat, schert sich der leitende Tierarzt von Prizren einen Deut darum und feiert zuerst 14 Tage Ramadan. Das hindert ihn nicht, zuerst mehrere Hunde und Welpen umzubringen. Dagegen haben unsere Freunde protestiert, unter den Augen des Bürgermeisters von Tirana Erion Veliaj, der gerade auf Besuch weilte.

Tierärzten, die systematisch Hunde umbringen, vorliegend vergifteten ! sollte die Lizenz entzogen werden!


Immer wieder: Notfälle!

Auch dieser Welpe, gefunden in einer Strassenecke in Gjakova/Kosovo braucht dringend Ihre Unterstützung, wenn er nicht allzu früh sterben soll. Diese Räude ist behandelbar! Helfen Sie uns mit den Kosten. Die Nothilfe in Einzelfällen gehört zu einer unserer vorrangigsten Tätigkeiten - sonst macht es nieman im Kosovo!


Transitory care center - eine neue tierklinik in Gjakova

Wir bauen derzeit eine Tierklinik ausserhalb von Gjakova, wo die Strassenhunde aber auch private Hunde gegen Krankheiten behandelt, geimpft und kastriert werden können. Das Land und die Menschen dort können es sich nicht leisten, einen Tierarzt aufzusuchen. Sie entsorgen ihre Tiere auf der Strasse und den Müllhaufen. Unsere Durchgangsklinik wird auch zum Informations- und Erziehungszentrum, daneben hat es Boxen zum separieren und für Abklärungen gerade von ansteckenden Krankheiten und auch einen zweiten Gnadenhof. Der erste Baum ist gepflanzt! Und hier sehen Sie mehr!

HELFEN SIE UNS MIT SPENDEN, DIESE KLINIK ZU BAUEN!


Und immer wieder Notfalleinsätze

Schwerverletzte Hunde am Strassenrand und in den Feldern prägen das Bild des Landes...immer wieder von Neuem und machen die Besuche zum Albtraum. Zumindest im Westen versuchen wir rasch, darauf zu reagieren und den Tieren zu helfen. Schwerverletzte Hunde müssen euthanasiert werden, aber vielen Hunden kann auch geholfen werden, wie z.B. diesem Hund mit verbranntem Fell! Er bleibt im Gnadenhof - bis ihn jemand adoptiert! Helfen Sie uns Lebensplätze zu finden.


Erziehung zur Verantwortung der Hundehalter

Um was geht es hier?  Nach 3 Jahren Kastration und Behandlung von über 4500 Strassenhunden, möchten wir dem Aussetzen in den  nächsten Jahren ein Ende bereiten. Das geht nur mit Verantwortungsübernahme der Hundehalter. Wir drängen einerseits das Veterinäramt dazu, diese Aufgabe zu übernehmen, andererseits fangen wir doch gleich damit an in Mamusha, unserem Pilotprojekt, gestartet im Dezember 2017. Das zweite Projekt haben wir in Rogova - Gemeinde Gjakova im März 2018 begonnen.


Unsere Spezialität!

Um es klar zu sagen: Wir unterscheiden uns von fast allen Tierschutzorganisationen auf dem Balkan, weil wir nebst der Hilfe am Tier direkt auch POLITIK machen. Zwar werden von unseren Partnern täglich Hunde aufgenommen, behandelt, kastriert und wieder frei gelassen, aber wir sind im Namen aller leidender Hunde in ständigem Kontakt mit Bürgermeistern und dem AVUK bzw. FVA (Food & Veterinary Agency Kosovo). Alles weitere hier.

 

Der Veterinäramtschef Kosovos, Dr. V. Gjinovci,  in Bern beim Besuch von ANIS/AMICUS