KASTRATION DER BAUERNHUNDE

Nebst den Bauernhunden gibt es in den Dörfern rund um die Städte hunderte von Strassenhunden auf den Feldern, Müllhaufen und Strassen. Wir informieren die Dorfbevölkerung mittels Aushängen über die Möglichkeit einer unentgeltlichen Behandlung und Kastration. Sollte es nicht nur ein "Tropfen auf einem heissen Stein" werden, benötigen wir dringend finanzielle Mittel. 

Die Bauern haben schlicht kein Geld, um ihre Hunde, welche v.a. Schafe und Ziegen hüten, zu kastrieren. Wir motivieren sie, ihre Hunde von uns behandeln zu lassen. Der Bürgermeister von Peja hat uns gebeten, doch auch die Dörfer zu berücksichtigen. Offenbar hat es sich eingebürgert, Welpen in der Stadt auszusetzen, denn nicht jeder Bauer bringt es über sein Herz, alle halben Jahre Welpen totzuschlagen. Auch haben wir manchen Bauern getroffen, der seinen Hund liebt und von den anstrengenden Geburten befreien will. Die Bauernhunde sind weder auf dem Hof angebunden, noch werden sie an der Leine spazieren geführt, sie streunen. Diese Gewohnheiten können wir ohne entsprechende Gesetzesänderung im Kosovo nicht verändern. Aber wir können mit Ihrer Hilfe kastrieren. 

 

Diese Arbeit hat anfangs März 2016 begonnen und wird fortgesetzt solange uns mittellose Hundebesitzer, wie Hirten und Bauern, ihre Hunde vorbei bringen.

 

Buben aus dem Nachbardorf lassen ihre Hündin kastrieren!